Sommertour der Berliner Bildungssenatorin: zu Besuch in den Mekos
17. Aug 2026
Die Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Katharina Günther-Wünsch, besuchte zwei unserer Mekos.
Vergangene Woche ging es im Rahmen der Sommertour für Günther-Wünsch zu den Medienkompetenzzentren Mitte und Lichtenberg, um sich unter anderem über den Stand der Medienkompetenz, Demokratieförderung und Berufsorientierung in Berlin zu informieren.
Erster Halt: Das Medienkompetenzzentrum Mitte in der Grundschule am Brandenburger Tor. Dort zeigt das Projekt „barrierefrei kommunizieren!“, wie digitale Technologien Barrieren abbauen und Menschen mit Beeinträchtigungen echte Teilhabe ermöglichen. Im Projekt erproben Kinder und Jugendliche spielerisch und barrierefrei Zukunftstechnologien wie Coding- und Robotik sowie moderne Assistenztechnologien wie Augen- und Kopfsteuerungen, Vorlesesysteme, spezialisierte Apps und KI-gestützte Übersetzungstools. Senatorin Günther-Wünsch:
„Wenn wir uns in die Lage von Menschen versetzen, die unter motorischen, visuellen oder kognitiven Einschränkungen leiden, können wir wirklich nachvollziehen, wie sehr eine Beeinträchtigung die Teilhabe im Alltag erschwert. Das Projekt macht deutlich: Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien sind ein Schlüssel zu gelebter Inklusion und Chancengleichheit – im Bildungsbereich ebenso wie im Alltag.“
Ein weiterer Sommertour-Ort war das Medienkompetenzzentrum Lichtenberg. Gemeinsam mit Jugendstaatssekretär Falko Liecke ließ sie sich über das Projekt AntiAnti informieren, welches Workshops und Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte zur Prävention von Online-Radikalisierung anbietet. Ziel ist es, junge Menschen für extremistische Ideologien im Netz zu sensibilisieren und gemeinsam Strategien für die aktive Auseinandersetzung damit zu entwickeln. Das berlinweit stark nachgefragte Angebot verbindet innovative Medienpädagogik mit politischer Bildungsarbeit und greift aktuelle Strategien extremistischer, antisemitischer und islamistischer Akteure im Netz auf – immer mit Blick auf die Lebenswelt und das Mediennutzungsverhalten junger Menschen.
„Eine algorithmusgesteuerte Radikalisierung von Kindern und Jugendlichen über die sozialen Netzwerke beginnt oftmals schleichend und ist für Eltern als auch Pädagogen nicht immer greifbar. AntiAnti zeigt, wie gelebte Präventionsarbeit auf Augenhöhe mit jungen Menschen funktionieren kann.“
jugendnetz.berlin dankt herzlich für den Besuch und den tollen Austausch!
Quelle: Instagramkanal der @SenBildJugFam
