Mehrfachzugehörigkeiten und der Krieg Russlands gegen die Ukraine

22. Sep 2022

Mehrfachzugehörigkeiten und der Krieg Russlands gegen die Ukraine

Mehrfachzugehörigkeiten und der Krieg Russlands gegen die Ukraine Perspektiven aus der Jugend- und Bildungsarbeit

Wann: Mittwoch, den 19.10.2022, von 16:00 bis 17:30 Uhr

Wo: Klaus Mangold Auditorium in der W.M. Blumenthal Akademie des Jüdischen Museums Berlin

Anmeldung erforderlich.

Eine Veranstaltung der ju:an-Praxisstelle antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit und des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Berlin.

Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine ändert sich auch der Blick auf nationale, kulturelle und andere soziale Zugehörigkeiten. Insbesondere Menschen mit familiären Bezügen nach Osteuropa und damit verbundenen Mehrfachzugehörigkeiten erleben eine Aktivierung als überwunden geglaubter Fremd-, Feind- und Selbst-Bilder. Allzu häufig ebnet der dominanzgesellschaftliche Blick Widersprüche und Ambivalenzen ein und zwingt zu eindeutigen Verortungen.

Wir fragen danach, was es für die Jugend- und Bildungsarbeit bedeutet, diese unterschiedlichen Betroffenenperspektiven in das pädagogische Handeln einzubeziehen, ihnen Raum zu geben und sie nicht zugleich für eigene Anliegen zu funktionalisieren.

Irina Ginsburg spricht mit Roman Labunski, Eugenie Frank, Carolin Sevchuk, Éva Ádám und Yevgen Bruckmann darüber, welche Erfahrungen sie seit Beginn des Krieges machen.
• Welche Spannungen, Herausforderungen, aber auch Chancen sehen sie angesichts von Mehrfachzugehörigkeiten?
• Welche Rolle spielen die hiesigen Diskurse und Praktiken im Kontext von Krieg und Flucht, gerade auch die Ungleichbehandlung verschiedener Gruppen?

Hier Anmelden.

Quelle:www.eveeno.com

Datenschutzhinweis

Diese Webseite nutzt externe Komponenten: Google, Youtube und OpenStreetmap welche dazu genutzt werden können, Daten über Ihr Verhalten zu sammeln. Datenschutzinformationen