Mit künstlicher Intelligenz gegen Fake News

24. Apr 2023

Kritik an künstlicher Intelligenz herrscht spätestens seit der Diskussion um #ChatGPT. Dabei kann sie auch Schutz bieten - so wie die KI NEBULA: Von Forschenden der Hochschule Bonnrheinsieg entwickelt, soll sie zukünftig Fakenews ausfindig machen.

Irreführende Falschmeldungen – heute gerne als Fake News bezeichnet – sind in der digitalen Welt allgegenwärtig. Die Unterscheidung zwischen seriösen Informationen und Falschmeldungen ist insbesondere dann von hoher Relevanz, wenn es um die Sicherheit von Menschen geht. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt wollen mehrere Hochschulen neuartige Verfahren entwickeln, um Fake News mit Hilfe künstlicher Intelligenz automatisiert zu erkennen. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) steuert ihre Expertise in der Erforschung der Onlinekommunikation bei. Die Technik soll Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben ebenso dienen wie Bürgerinnen und Bürgern.
Auf die Wassermassen folgte eine zweite Flut: Eine Fülle von Falschmeldungen und Desinformationen verunsicherte zahlreiche Menschen, nachdem im Juli 2021 die Hochwasser-Katastrophe Teile Deutschlands heimgesucht hatte. So kursierten in den sozialen Netzwerken vorgebliche Warnungen, dass der Damm der Steinbachtalsperre gebrochen sei. Die Folge: Menschen in der Region flüchteten in Panik aus ihren Häusern. Falschmeldungen oder Fake News sind nichts grundsätzlich Neues. Neu sind die Geschwindigkeit und die Reichweite, mit der sie in den digitalen Medien verbreitet werden. Nicht immer werden Fake News absichtlich in die Welt gesetzt. Aber auch die unbeabsichtigten Fehlinformationen sind problematisch.

Im Forschungsprojekt „Nutzerzentrierte KI-basierte Erkennung von Fake News und Fehlinformationen“ (NEBULA) arbeitet die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg zusammen mit drei weiteren Hochschulen und einer Software-Firma an einer Technik, die Fake News und Fehlinformationen in sicherheitsrelevanten Situationen automatisiert erkennen soll. Unterstützt wird das Projekt durch weitere Partner, darunter das Landespolizeipräsidium Hessen.

Mehr Infos hier.

Quelle: https://www.h-brs.de

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